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Wrightsock Wandersocken „Adventure“ und „Escape“ – Testtour

Das leidige Thema Bergschuhe und Blasen. Nicht immer findet man einen wirklich exakt passenden Schuh. Wenn es dann warm ist, man feuchte Füße bekommt und die falschen Socken an hat sind Blasen oder zumindest gereizte Haut vorprogrammiert.

Für dieses Problem gibt es zwei Lösungsansätze. Die erste Lösung, haben wir bisher angewandt, heißt Hirschtalg. Den gibt es sowohl als Salbe wie auch als Stick. Blasen hatten wir damit keine, aber manchmal gerötete Haut. Und man muss es regelmäßig vor jeder Tour auftragen.

Die zweite Lösung ist das Tragen richtiger Socken, und diese haben wir nun endlich gefunden. Eigentlich sind die Wrightsock  ja zwei Socken, sauber an drei Stellen vernäht zu einer Doppelsocke. Die innere Socke ist weiß und ungefärbt. Die äußere Socke weist zum einen an der Sohle eine Netzstruktur auf um Feuchtigkeit abzuleiten und im Mittelfuß einen verstäkten Bereich zur Stabilisierung. Der Hersteller Wrightsock stammt aus den USA. Wir sind nur durch Zufall darauf aufmerksam geworden als ein Bergkamerad davon erzählt hatte.

Wir haben also (recht kurzfristig) vor unserer Brenta Klettersteigtour Kontakt mit dem deutschen Importeur aufgenommen und zwei Paar Socken bestellt. Die mitteldicken Escape und die dicken Adventure wurden dann auch sehr schnell geliefert. Die Lieferung erfolgt freundlicherweise auf Rechnung und versandkostenfrei. Vor dem Urlaub haben wir sie noch kurz gewaschen, probeweise in den Bergschuhen anprobiert und eingepackt.

Wrightsock Test

beim Adventure (links im Bild) ist der rechte Socken auf links gedreht, rechts die Escape

In der Brenta am Parkplatz wurden sie angezogen und mussten sich das erste Mal für die nächsten sechs Tage unter Beweis stellen. Ohne vorherigen Kurztest war das ein riskantes Unterfangen. Was wenn es doch Blasen gibt? Dann würde der schöne Urlaub darunter leiden.

Auf den ersten Kilometer war es ein ungewohntes Tragegefühl. Minimal rutschte auf den ersten paar Metern der Fuß im Schuh. Das legte sich aber sofort. Trotz der doppelten Schicht herrschte im Schuh ein angenehmes Klima. Es gab keine heißen Füße, und auch die Feuchtigkeit war nicht höher als mit anderen Socken. Aber das Besondere daran war: keine Blasen. Der Hirschtalgstift blieb im Rucksack. Die Socken waren sechs Tage hintereinander auf teils langen Klettersteigtouren im Einsatz. Zu keiner Zeit kam es zu Hautirritationen, und als am letzten Tag die Bergschuhe wieder im Kofferraum verschwanden, normalen Schuhen wichen und danach die Füße begutachtet wurden waren keinerlei Blasen feststellbar. Das hatten wir so noch nie erlebt. Zudem war die Geruchsentstehung deutlich geringer als bei anderen Socken mit Ausnahme von Merinosocken vielleicht.

Unser Testfazit:

Wrightsock Trekking Doppelsocken sind eine klare Kaufempfehlung für alle die Probleme mit Blasen haben. Einfach nur genial.

Der Hersteller hat auch Laufsocken im Programm. Da wir beide auch Halbmarathon und Marathon laufen überlegen wir uns ob wir die Socken auch mal für diese Sportart testen. Das komplette Programm findet Ihr unter www.wrightsock.de.

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