Pünktlich um 9 Uhr gings los. Startpunkt war das Eissportzentrum in Oberstdorf gegenüber der Nebelhornbahn. Die ersten paar Meter führte der Weg durch das noch ruhige Oberstdorf. Bereits nach kurzer Zeit war der Waldrand erreicht und es ging nun stetig bergan, abwechselnd auf Waldwegen und einer geteerten Fahrstraße.

Im weiteren Wegverlauf  überquerten wir einige Bergwiesen, kämpften uns durch nasses teils matschiges Gelände bis wir einen Pfad erreichten, der sich in vielen Serpentinen den Berg hoch schlängelte. Nach 2,5 Stunden hatten wir den Sattel (1.873m) erreicht auf dem es links zum Rubihorn (1.952m) und rechts zum Gaisalphorn (1.953m) ging.

Nachdem wir so gut in der Zeit lagen schlugen wir den Weg zum Rubihorn ein, welches wir nach einer knappen halben Stunde erreichten. Ganz allein waren wir nicht, aber es gab noch genügend Platz auf dem Gipfel. Hier pfiff der Wind sodass Mütze und Fleecejacke gute Dienste leitsteten.

Eine Viertelstunde später (und nach dem gefundenen Geocache) waren wir schon wieder unterwegs zum Gaisalphorn welches wir leider nicht gemeinsam erreichen konnten. Die 3m hohe Eisenleiter schmeckte unserem Hund gar nicht, und einen Tragegurt hatten wir nicht dabei. So legte ich die letzten paar Meter zum Gipfel alleine zurück, während meine Frau bei unserem Hund blieb. Auch das Gaisalphorn war nämlich im Besitz eines Geocaches.

Leider blieb uns so die Überschreitung und der weitere (Rund-)Weg über den Gaisfuß verwehrt, sodass uns der Abstieg auf dem selben Weg zurück führte. Auf halber Höhe machten wir dann noch Rast und testeten sowohl den Kocher als auch die mitgebrachte Trekkingnahrung. Der Kocher war klasse und die Nahrung genießbar bis schmackhaft. Aber auf der Hütte schmeckt es eben doch besser.

4 Kommentare

  1. Schöne Tour! Bist du vom Rubihorn direkt zum Gaisalphorn gegangen? Geht es da an dem Abzweig lang wo es zur Seealpe runtergeht und Richtung Gaisalphorn ein Schild mit der Aufschrift „Kein Abstieg“ steht?

    • Hallo Lisa,
      ja genau. Aber wenn Du ein Stück weiter gehst siehst Du den Weg. Das Schild weist auf eine Absturzgefahr links vom Weg hin. Ich dachte auch erst da gehts nicht weiter. 🙂

  2. Wir waren mit unserem Hund auf dem Rubihorn. Wir haben bereits vorher gegoogelt ob das möglich ist, und sind auf unterschiedliche Meinungen gestossen. Unser Fazit: Es ist möglich mit Hund auf das Rubihorn zu wandern. ABER: Viel Wasser mitnehmen, richtig viele Pausen machen, Brustgeschirr unbedingt!!! Und ihr solltet euren Hund tragen können. Ab dem Gaisalpsee war es so das wir zwischendurch überlegt hatten abzubrechen. Manche Steigungen waren zu felsig und zu steil. Wir haben es zum Schluß dann gut gemeistert, mit Hund! Der Abstieg lief erstaunlich gut, geht aber nur gemeinsam. Was zB. nirgendwo erwähnt wurde, was aber auch wichtig ist. Über den Tobelweg gibt es eine Metall-Brücke und Metall-Stufen, sind nicht sehr angenehm für Hunde und sie können unten durchschauen. Mit Bruno ging das gut, bei vielen anderen wäre da schon Schluß. Es war eine Wahnsinns Erfahrung diese Tour mit einem Hund zu machen, und wir sind überrascht über die Fitness unseres Hundes „Bruno“ (30kg/11Jahre alt) der war nach 8 Stunden wandern immer noch nicht müde (wir dachten er schläft zwei Tage durch). Gruß Patricia

    • vielen Dank für Deinen Beitrag liebe Patricia. Das Rubihorn hatte unsere Hündin mit Bravour gemeistert. Lediglich der Übergang zum Gaisalphorn war wegen der Leiter nicht machbar.

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