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Spitzhorli Skitour

Nach dem Durchzug einer Kaltfront mit Sturm versprach der Wetterbericht für den Folgetag Traumwetter. Grund genug für eine Skitour. Auf Grund der spärlichen Schneeverhältnisse und Lawinenstufe 3 wählten wir den Simplonpass als Zielgebiet und die Spitzhorli Skitour als Ziel. Eine absolut richtige Entscheidung wie sich heraus stellen sollte.

Wir waren bereits um 9:00 Uhr morgens am Pass und keine halbe Stunde später nach dem Anziehen und Check unterwegs. Alleine waren wir nicht, aber es war so wenig los, dass sich die paar Skitourengeher schnell verteilten.

Der Weg führte uns vom Restaurant Mamma-Leone vorbei an den Gebäuden von Hopsche Richtung Westen unter einem Felsriegel vorbei. Dort fanden wir verharschte Stellen, bei der Querung des Hanges waren hier die Harscheisen bereits Gold wert.

Spitzhorli-8

Als wir den Punkt 2284 erreichten ging es einen Steilhang zwischen Tochuhorn und Straffelgrat hoch. Hier pfiff der Nordwind ganz schon von oben herunter.

 

Von nun an ging es gleichmäßig und wenig steil Richtung Üsseri Nanzlicke, dem Pass unterhalb des Spitzhorli.

Spitzhorli-5

Dort angekommen lagen nur noch 100 Höhenmeter und der starke verharschte Südgrat des Spitzhorli vor uns. Ohne die Harscheisen hätten wir uns sehr schwer getan. Immer wieder pfiff uns der eisige Nordwind ins Gesicht. Angesichts des nahen Gipfels und der bevorstehenden grandiosen Aussicht war das zu verschmerzen. Oben angekommen mussten wir noch kurz warten bis zwei Tourengeher vor uns abgefellt hatten und sich auf der Abfahrt befanden. Es gab nämlich nur wenig Windschutz da oben. Und den brauchten wir wirklich um die Felle verlustfrei abzubekommen und zu verstauen. Dafür gab es die Traumaussicht gratis.

 

Die Abfahrt verlief auf der gleichen Route wie im Aufstieg. Die Bedingungen wechselten zwischen verharschtem, vom Wind verpresstem Schnee und Powder. Alles war dabei und so waren auch einige Schwünge im weichen Pulver möglich. Zwischendrin genossen wir für längere Zeit an einer windgestützten Stelle die wunderschöne Landschaft und die wärmende Sonne. Alles in allem dauerte das tolle Erlebnis 5 Stunden.

Spitzhorli-10

 

Spitzhorli-9

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